Computer Modell Katalog

Hallo und herzlich willkommen zum CMK !

Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an Computersystem und dem was alles damit verbunden ist, und hoffe das auch Sie die Faszination dieser Technologie "erwischt" hat. In den folgenden Zeilen möchte ich Ihnen ein wenig über den CMK und die Zusammenstellung der Informationen mitteilen. Eines gleich vorweg, ohne die Hilfe vieler Menschen (siehe Quellverzeichnis) wäre aus diesem Webangebot wohl nichts geworden. Ich habe sehr viel Zeit in die Recherche und Überprüfung der Daten investiert, wobei sich gerade letzteres als enorm schwierig herausgestellt hat, da viele Hersteller leider in dieser Richtung sehr "mund- & schreibfaul" sind oder schlicht nicht mehr existieren. Neben der reinen Internet-Recherche arbeitete ich mich durch Berge von alten Computer-Magazinen und Zeitschriften, besuchte Symposien und verbrachte Stunden im Archiv (großen Dank an die Augsburger Allgemeine Zeitung). Die Zeit hat viele Änderungen mit sich gebracht und daher ist es kaum verwunderlich, dass es viele Detail-Webseiten gibt, die einzelne Systeme besser oder umfangreicher betrachten. Der CMK dient eher als Katalog! Im CMK werden unterschiedliche Rechnersysteme katalogisiert, als auch klassifiziert. Die Klassifizierung bedarf dringend einer neuen Ordnung. Des weiteren findet sich eine Zeitlinie, in der die verschiedenen Entwicklungen in der Computertechnik (und ihrer Vorläufer) kurz beschrieben werden. Ein Glossar aller wichtigen Schlüsselwörter soll dem Verständnis dienen. Unter der Rubrik Software findet sich sog. Emulationssoftware für PC/MS-DOS, Windows, Linux und OS-X Systeme, Betriebssysteme und einige nostalgische Programme.

Für Fehler im Text, in Schaltbildern, Aufbauskizzen, Stücklisten usw., die zum Nichtfunktionieren oder eventuell zum Schadhaftwerden von Bauelementen führen, kann keine Haftung übernommen werden. Sämtliche Veröffentlichungen im CMK erfolgen ohne Berücksichtigung eines eventuellen Patentschutzes, auch werden Warennamen ohne Gewährleistung einer freien Verwendung benutzt. In einzelnen Fällen wurden Webseiten anderer Anbieter direkt in das Stammverzeichnis des CMK übertragen, dies soll zur Steigerung der Downloadleistung, als auch zur Sicherstellung der Linkstabilität führen. Diese Webseiten sind mit einem entsprechenden Hinweis auf ihre Abstammung versehen. Für die Informationen auf per Link verwiesenen Webseiten dargestellt werden, ist der Autor des CMK nicht verantwortlich.

Die einstige Hoffnung ein umfassendes Abbild des Computergeschichte bis zum Jahr 1995 abzuliefern ist angesichts der Masse von Informationen in unerreichbare Ferne gerückt. Das spiegelt sich auch in den anderen Internetseiten zum Thema Computerhistorie wieder, deren Umfang und Anzahl deutlich gestiegen ist. Besonders der Bereich Großrechner und Software kommt im CMK deutlich zu kurz und viele logische Verknüpfungen sind nicht geschlossen. Leider benötigt das Sammeln von Computern eine Menge Platz, so bleiben viele Computer für ewig in ihren Kartons auf dem Dachboden oder finden sich im damaligen Keller.

Und noch ein Satz zu mir: Mein Name ist Thomas Bär, Jahrgang 1973, dreifacher Vater und arbeite als IT-Leiter und betätige mich seit rund 15 Jahren als freiberuflicher Fachjournalist für verschiedene IT-Magazine und Online-Seiten.

Versionsübersicht :

 

01 / 1999

CMK von Word- Dateien in HTML gewandelt, erste Suchmaschine verweisen auf den CMK.
02 / 1999URL www.computer-modell-katalog.de reserviert
03 / 1999Beitritt zum 8- Bit Webring, Eintrag bei Yahoo, Geschichte und Prozessorinformationen eingeführt.
06 / 1999 Übersicht x86 CPUs, Druckerübersicht, 547 Modelle.
03 / 2000DV- Systeme aus dem Ostblock, 597 Modelle.
09 / 2002Umsetzung neue deutsche Rechtschreibung und Euro- Preise, 647 Modelle.
08 / 2003 Einige Aktualisierungen in der Zeitleiste, Fehlerkorrekturen, 667 klassifizierte Modelle.
02 / 2005Nach umfangreichen Rückmeldungen per E-Mail, aus denen sich viele Korrekturen ergaben, wurde der CMK aktualisiert. 676 klassifizierte Modelle. Eine Vielzahl von Bildern hinzugefügt.
11 / 2011Fehlerkorrekturen, einige Ergänzungen ; 684 klassifizierte Modelle
04 / 2012Einige Ergänzungen und Korrekturen ; 689 klassifizierte Modelle
05 / 2013Kleine Anpassungen und Korrekturen ; 691 klassifizierte Modelle
11 / 2015Anpassungen, Ergänzungen und Korrekturen zu 700 klassifizierten Modellen.
01 / 2016 Viele Korrekturen und Ergänzungen, Erweiterung auf 800 klassifizierten Modelle.
08/2017 Kleine Korrekturen und Ergänzungen

Stimmen :

Zu meiner besonderen Freude erreichten mich in den letzten Monaten immer wieder E-Mails von CMK Lesern die sich zum Teil mit positiven Wünschen als auch mit Verbesserungsvorschlägen an mich wandten. Einige Stimmen möchte ich in Zukunft an dieser Stelle wiedergeben :


Sehr geehrter Herr Bär,

es ist normalerweise nicht meine Art fremden Leuten E-Mails zu schreiben. Jedoch war ich vom Inhalt Ihrer Homepage so begeistert, dass ich hierbei mal eine Ausnahme mache. Ich selbst bin von Beruf Informatiker und interessiere mich privat sehr für Geschichte. Trotz intensiver Suche ist mir jedoch noch nie eine so umfassende Dokumentation über Computer unter die Augen gekommen wie die Ihrige. Nachdem ich keine Werbebanner gefunden habe, würde mich interessieren, aus welchem Anlass Sie diese Homepage erstellt haben und wie Ihnen die Realisierung möglich war. Es ist schwer vorzustellen, dass eine Person allein dies schaffen kann.

Zu den Inhalten auf ihrer Homepage:

Der Glossar ist im Umfang reichlich und informativ. Der Computer Modellkatalog schlichtweg erschlagend groß (im positiven Sinne), wenn ich jedoch etwas die Großrechner vermisst habe. Auf der Software Seite wurden meiner Meinung nach wirklich nützliche Programme ausgewählt um "Die Guten alten Zeiten" wieder aufleben zu lassen. Die Geschichtsseite ist auch sehr ausführlich, wenn auch meiner Meinung nach manche Einträge dort an der falschen Stelle sind. Zum Schluss noch eine Frage in eigener Sache, gibt es den Modell-Katalog auch als Datei für zu Hause?

MfG

Knie Alexander


hallo thomas,
habe gerade deine seiten angesehen. echt toll die vielen infos.
tschüß

Lutz Fischer


Hallo,

ich habe heute Ihre Internetseiten entdeckt und bin begeistert. Ich glaube ich war noch nie so lange auf einer einzigen Seite im Netz. Wirklich sehr interessant.

MfG

Michael Gehrke


Hallo !

Ich habe gerade Ihre Website mit grossem Interesse durchgesehen und nun habe ich eine Frage: Koennen Sie mir einen Link bzw. Information geben, wo man verfolgen kann wie die Entwicklung von Festplattenkapazitaeten bzw. Festplattenverbrauch der letzten Jahre nachverfolgen kann ? Ich danke Ihnen fuer Ihre Bemuehungen und keep up the good work ! Danke !

Thomas Leu

Eine dieser Fragen, die man nicht so einfach beantworten kann...


Im Magazin der "JOYCE- User- AG" (Heft Juli, August & September 1999 (N° 57)) wurden umfangreiche Teile des CMK auf Papier veröffentlicht. Die gewünschten Änderungen der Redaktion auf Seite 13 wurden bereits bearbeitet. Weitere Information über die Joyce User AG finden Sie im Netz.



Hallo Thomas !
Auf Deine Seite bin ich durch Zufall gekommen, weil ich in einer Hitliste herumgeklickt habe.
Also, Deine HP ist waaaaahnsinnig interessant und muss ich noch viele Stunden lang studieren.
Ich bin 53 J. und hatte zuerst den Genie II, danach den C64, C128, Amiga usw...

Beste Grüße : Peter Dörling


Hallo!

Sie haben da wirklich eine erstaunliche Leistung vollbracht, alle die Informationen ueber die alten Compis zusammenzutragen.
Was FutureOS fuer die Amstrad/Schneider CPC Serie betrifft koennen sie sich auf http://FutureOS.home.pages.de informieren. Stream2 wird bereits laengere Zeit nicht mehr vermarktet.

Tschuess, S.W. Stumpferl


 

Hallo Thomas,

für diese Internetsite muss man einfach danken. Ich war auf der Suche nach historischem Material für einen Vortrag über Computer. Irgendwann, schon etwas enttäuscht, landete ich auf Deiner Site. Echt super, informativ und umfangreich. Dazu bemerkenswert sachlich und übersichtlich gestaltet. Wie lange hast Du denn dafür gebraucht? Da stecken bestimmt einige Stunden drin.  Also nochmals vielen Dank für diese Site.

Jörn    


Guten Tag Herr Bär,

Hut ab! Eine beeindruckende Leistung.  Zu den DDR-Computern möchte ich Ihnen Ergänzungen folgendes mitteilen: Alle Software für die Bürocomputer war nicht "kompatibel mit" oder

"Clone von" sondern "Kopie von".

* CP/A war eine Kopie von CP/M

* SCP und DCP waren Kopien von MS-DOS3.2 und 3.3 (die genaue Zuordnung weiß ich nicht mehr genau)

* REDABAS war eine Kopie von dBase

* ARIADNE war eine Kopie von FrameWork

* uswusf.

Es gab auch Kopien von OrCAD und einem anderen Autorouter (habe den Namen momentan vergessen) sowie eine im Grunde von jeder wichtigen Software. Aufgrund dessen liefen die Computer natürlich auch mit der originalen Software. Die Softwareausstattung war also nicht "mittel-gut" sondern "unbegrenzt". Wir konnten alle Software verwenden, die auf den originalen Maschinen auch lief, also alle CP/M und MS-DOS Software. All Kopien wurde zu astronomischen Preisen von Robotron und anderen Betrieben angeboten.

Aus unbekannten Quellen war alle Software auch im Original verfügbar. Das normale Beziehungsgeflecht funktioniert auf dem Gebiet der Software ausgezeichnet. So habe ich schon mit TurboPASCAL 5.5 gearbeitet, bevor es in der BRD im Handel war. Vermutlich liefen die Kontakte über die Universitäten, denn je mehr Personen ich aus dem universitären Umfeld kannte, umso schneller gingen meine Softwarewünsche in Erfüllung. In der DDR war es unerwünscht, diese Zustände offiziell zu diskutieren oder gar festzustellen, dass z.B. REDABAS eine Kopie von dBase war. Der Witz an der Sache war, dass die staatlichen "Softwareumbenenner" der DDR so dumm und unfähig waren, dass man in den Binärdateien die Originalnamen nachlesen konnte.

Wenn man wusste, dass REDABAS so aussieht wie dBase, konnte man mit einem Hex-Editor nach der Zeichenkette "dBase" oder "Ashton" suchen und wurde sofort fündig. Wenn man nicht wusste um welches Produkt es sich handelte, konnte man mittels Durchblättern des Hexdumps einfach nach Namen und Hersteller suchen.

Ich habe damals versuchsweise ein originales dBase zu einem glaubwürdigen REDABAS gemacht. Also einem, dem man seine Quelle nicht direkt ansehen konnte. Dies, um mich zu vergewissern, ob man die Namen auch technischen Gründen nicht gründlich entfernen konnte oder ob die DDR-Cracker einfach nur zu faul oder zu dumm waren. Für diese Aktion habe ich ca. 3h benötigt. Danach habe ich dieses Programm von einem Kollegen prüfen lassen, der mir bestätigt hat, dass es außer einem blockweisen Binärvergleich keine Möglichkeit mehr gab, die Quelle zu ermitteln. (ich hatte auch die verschlüsselte Version des Namens "korrigiert") Mit anderen Worten, die Jungs mit den hohen Gehältern war ziemlich unfähig.

Witzig ist, dass ich verschiedenen Kollegen (ausgezeichnete Softwareentwickler, die Maschinensteuerung mit Soft- und Hardware entwickelt und gebaut haben) gezeigt habe, dass die Originalnamen "MSDOS", "Microsoft","dBase", "FrameWork" usw. in den aufführbaren Dateien standen und diese mir danach vorwarfen, ich würde Hetze betreiben. Das sei alles nicht wahr.  Die Entwickler bei Robotron, dem Betrieb Mikroelektronik Mühlhausen und all die anderen brauchten keine Kopien, das könnte sie alles selbst.  Allerdings haben sie das vermutlich aus Angst gesagt, denn damals wusste man nie, mit wem man sprach.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Grüsse,

Manfred Morgner


Lieber Webmaster,
das mit der Polyphonie beim MTX 500 kann ich bestätigen. Ich hatte selbst einen und mal dafür ein Programm geschrieben, mit dem man die Tastatur als Klaviatur einsetzen konnte - deshalb weiß ich das.

Gruß, Thomas


Sehr geehrter Herr Bär,

durch reinen Zufall geriet ich auf Ihre Website, welche mich sofort zu intensivem Schmökern einlud. Hochinteressant, und wirklich eine bemerkenswerte Leistung. Als ehemaliger Sinclair ZX Spectrum-User war ich natürlich gespannt, welche Informationen Ihre Seite zu diesem Computer bieten würde. Wie jedoch von einem offensichtlich (ehemaligen) C64-User zu erwarten war - Ihr Keller lässt ja darauf schließen ;) - sind die Angaben nicht unbedingt ganz korrekt. Da der ZX Spectrum in Deutschland nie eine große Rolle gespielt hat, wundert es mich ehrlich gesagt auch nicht, jedoch kann man in keiner Weise von einem "geringen" Softwareangebot sprechen. Ein kurzer Blick auf die Zahlen im Archiv von http://www.worldofspectrum.org/archive.html dürfte Klarheit bringen.

Auch die Feststellung, dass es nach der Übernahme durch Amstrad "völlig ruhig um diesen Homecomputerhersteller der ersten Stunden" wurde, sollte wohl eher auf Deutschland bezogen werden, nicht jedoch auf Großbritannien als Mutterland des Rechners. Natürlich ging es mit den 8-Bittern in der 2. Hälfte der 80er stetig bergab, jedoch gab es noch bis in die frühen 90er kommerzielle Software, und erst 1993 stellte das letzte Spectrum-spezifische Magazin sein Erscheinen ein. Übrigens fehlen der Spectrum 128 (der kam vor dem +2, welcher ansonsten die gleichen Leistungsdaten hatte) und der Spectrum +3, der ähnlich wie der Amstrad CPC 6128 über ein 3"-Diskettenlaufwerk verfügte, völlig in Ihrer Auflistung.

Nebenbei bemerkt gibt es übrigens massenweise Emulatoren für den Spectrum - dies merke ich nur deshalb an, weil beim ZX81 Emulatoren erwähnt wurden, beim Spectrum jedoch keine.

Da das letzte Update Ihrer Seite schon über 1 Jahr zurückliegt, gehe ich nicht davon aus, dass Sie obige "Mängel" korrigieren; wäre zwar wünschenswert, aber eigentlich ging es mir lediglich darum, einige Dinge bezüglich dieses angesichts seines immensen Erfolges in Großbritannien hierzulande doch recht stiefmütterlich behandelten Systems ins rechte Licht zu rücken.

Also dann, Petri Byte :D
MfG

Dirk Mayer
 


Einige Bilder von mir selbst und Links

Mr. Babbage and me in London (1999) Ich vor dem HNF in Paderborn (2003) Thomas mit dem Microsoft-Team aus den 70ern
in Redmond (2005)

Thomas Bär 2017

       
Links / Verknüpfungen :
       

Computerschausammlung der
Fachhochschule Kiel

 

CP/M Informationen von Gaby Chaudry
 

Heinz Nixdorf Museum Forum in Paderborn
 

 

   Computer Archiv von J. Groener
(sehr umfangreich !!!
)

 

Computermuseum München
(Seite von Wolfgang Kainz- Huber, evtl. bald ein reales Museum zum anfassen)

 

   
 
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